Aktuelles

„Der Gentechnik Grenzen setzen!“: Die SPD positioniert sich

Antworten von Dr. Barbara Hendricks, Brigitte Zypries und Martin Schulz

17.3.2017 / Testbiotech hat im Januar 2017 das Projekt „Der Gentechnik Grenzen setzen!“ gestartet. Inzwischen wurden im Rahmen der verschiedenen Mitmachaktionen etwa 2.500 E-Mails an PolitikerInnen verschickt. Nun liegen erste Antworten von Seiten der SPD vor, die jetzt online einsehbar sind (https://www.testbiotech.org/gentechnik-grenzen/reaktionen). Aus der Perspektive von Testbiotech sind die Antworten als überraschend positiv zu bewerten.

Gentechnik-Soja 'Intacta': Beschwerde am Gerichtshof der EU

Beschwerdeführer wollen grundsätzliche rechtliche Fragen bei EU-Zulassungen gentechnisch veränderter Pflanzen klären lassen
Donnerstag, 2. March 2017

Testbiotech, das Europäische Netzwerk kritischer WissenschaftlerInnen (European Network of Scientists for Social and Environmental Responsibility, ENSSER) sowie der Verein Sambucus haben am Gerichtshof der EU (EuGH) gemeinsam Beschwerde (C-82/17 P) gegen eine Entscheidung des Gerichts vom Dezember 2016 (T-177/13) eingelegt. Die Beschwerdeführer fechten die Entscheidung des Gerichts an, das die Zulassung von gentechnisch veränderten Sojabohnen durch die EU-Kommission bestätigt hatte. Sie wollen jetzt in diesem Zusammenhang grundsätzliche rechtliche Fragen klären lassen.

„Golden Rice“: Unerwartete Gen-Effekte

Reispflanzen zeigen vermindertes Wachstum und fehlerhafte Gen-Expression

15. Februar 2017 / Eine neue wissenschaftliche Publikation berichtet über unerwünschte Nebenwirkungen bei gentechnisch verändertem Reis. Der sogenannte „Golden Rice“ produziert Carotinoide, eine Vorstufe von Vitamin A. Bei Kreuzungen des „Golden Rice“ mit der indischen Reissorte „Swarna“, gab es eine böse Überraschung: Die Reispflanzen zeigten ein deutlich gestörtes Wachstum. Dafür gibt es mehrere Ursachen: Zum einen beeinträchtigt das zusätzlich eingebaute Genkonstrukt die Funktion eines natürlichen Gens, welches das Wachstum der Pflanzen fördert.

Geklonte Rinder erreichen die EU

CETA gefährdet Wahlfreiheit der Verbraucher
Dienstag, 7. February 2017

Nach einem heute veröffentlichten Bericht von Testbiotech sind Kühe, die von geklonten Bullen abstammen, in einem Register britischer Züchter eingetragen. Laut den vorliegenden Angaben haben sie bereits Nachkommen. Wahrscheinlich gibt es in der EU jedoch noch wesentlich mehr Tiere, die von geklonten Bullen abstammen. Für entsprechende Importe in die EU ist bislang keine Erfassung und auch keine Kennzeichnung vorgeschrieben. Damit können die Tiere nur in Ausnahmefällen identifiziert werden. Die Recherche wurde von der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament in Auftrag gegeben.

Seiten

Alle | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009