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Handbuch Agro-Gentechnik Christoph Then
Werden Gentechnik-Pflanzen in Spanien zum Unkraut?
Russisches Roulette mit der biologischen Vielfalt
Der Unterschied zwischen CRISPR und Mutagenese
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Risiken der neuen Gentechnik: der „CRISPR-Giftpilz“

Testbiotech veröffentlicht Video-Clip über mögliches Zukunftsszenario

18. Juli 2018 / Testbiotech veröffentlicht heute einen Video-Clip, in dem es um den ersten Speisepilz geht, der mithilfe der Gen-Schere CRISPR in seinem Erbgut verändert wurde. Er ist weltweit der erste derartige Organismus, der zur Verwendung als Lebensmittel zugelassen wurde: Die US-Behörden gaben ihn 2016 als sicher zur Vermarktung frei. Da keine zusätzlichen Gene eingefügt wurden, verzichteten die Behörden auf eine eingehende Risikoprüfung. Er ist bisher allerdings noch nicht auf den Markt gelangt.

EFSA will in Zukunft unangemessene Nähe zur Industrie vermeiden

Gemeinsame Publikationen von Angestellten der EFSA mit der Gentechnik-Industrie werden untersagt
Dienstag, 17. July 2018

In Reaktion auf ein Schreiben von Testbiotech hat der der Geschäftsführer der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA, Bernhard Url, angekündigt „sicherzustellen, dass die Angestellten der EFSA in Zukunft keine gemeinsamen Publikationen mit Industrie-Experten verfassen“. Testbiotech hatte sich bei der Behörde über eine Veröffentlichung zu den Risiken des Anbaus von gentechnisch verändertem Mais in Spanien beschwert. Der Verfasser ist Yann Devos, der für die EFSA arbeitet.

Umstrittene Gene Drives: Experimente mit Gentechnikfliegen finden in Deutschland unter niedrigsten Sicherheitsstandards statt

Testbiotech fordert höhere gesetzliche Auflagen für Labore

13. Juli 2018 / Wie eine aktuelle Publikation von Forschern der Universität Göttingen zeigt, fanden dort in den letzten Jahren Versuche mit gentechnisch veränderten Taufliegen (Drosophila melanogaster) statt, die mit einem sogenannten Gene Drive ausgestattet sind. Das besondere Risiko bei Gene Drives besteht darin, dass diese gentechnisch veränderten Organismen ihre künstlichen Gene sehr rasch in natürlichen Populationen verbreiten können, falls sie ins Freiland entkommen.

ExpertInnen des BVL bestätigen Unterschiede zwischen Genome Editing und Mutationszüchtung

Gemeinsame Publikation von MitarbeiterInnen des BVL und Gentechnik-Industrie

2.7. 2018 / In einer aktuellen Publikation, die MitarbeiterInnen des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) gemeinsam mit einer Mitarbeiterin des US-Konzerns DowDuPont verfasst haben, weisen die Autoren ausdrücklich auf erhebliche Unterschiede zwischen den neuen Gentechnikverfahren und der herkömmlichen Pflanzenzüchtung hin. Demnach können Pflanzen, die mit Genome Editing verändert werden, in der Regel auch eindeutig identifiziert und kenntlich gemacht werden.

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