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Europäisches Parlament stimmt gegen Anbauzulassung für gentechnisch veränderten Mais
Schwerwiegende Befangenheit der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA bei Bewertung wissenschaftlicher Publikation
Testbiotech legt Beschwerde gegen EU-Zulassung der „Giftsoja“ von Bayer & Monsanto ein
Zulassung von Gentechnik-Pflanzen: Vorsorgeprinzip stärken!
Freihandel – Einfallstor für die Agro-Gentechnik
Werden Gentechnik-Pflanzen in Spanien zum Unkraut?
Handbuch Agro-Gentechnik Christoph Then
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Aktuelles

Rechtsgutachten: Anbau von Gentechnik-Mais in der EU muss ausgesetzt werden

Anträge der Konzerne in zentralen Punkten fehlerhaft
Mittwoch, 7. December 2016

Ein aktuelles Rechtsgutachen zeigt, dass die in der EU eingereichten Anträge auf Anbau von gentechnisch verändertem Mais in zentralen Punkten fehlerhaft sind. Die Anträge müssen laut Rechtsgutachten zurückgewiesen und die bereits bestehende Zulassung für Mais MON810 widerrufen werden. Betroffen sind die Konzerne Monsanto, Pioneer/DuPont und Syngenta. Die Firmen haben aktuelle Entwicklungen nicht berücksichtigt und deswegen die Risiken einer unkontrollierten Ausbreitung der manipulierten Mais-Gene falsch eingeschätzt.

Vor internationaler Konferenz: Bundesumweltministerin Hendricks ist gegen Einsatz von „Gene-Drives“

Unkontrollierte Ausbreitung von Gentechnik-Organismen ist bereits heute Realität

4. Dezember 2016 / Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks spricht sich gegen die Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen aus, die mit einem „Gene-Drive“ ausgestattet sind. „Ich teile Ihre Bedenken, dass ,Gene Drive‘ erhebliche Auswirkungen auf die Ökosysteme haben kann und dass daher insbesondere Vorsicht bei der Forschung und Risikobewertung walten sollte. Eine Freisetzung von Organismen, bei denen ,Gene Drive‘ verwendet wird, halte ich aus ökologischer Sicht zurzeit für nicht vertretbar“, positioniert sich die Ministerin im Vorfeld zur 13.

Deutschland: Mehr als eine Million gentechnisch veränderte Versuchstiere innerhalb eines Jahres

Testbiotech fordert politische Initiativen, um den Trend zu immer mehr Tierleid zu stoppen
Freitag, 2. December 2016

In Deutschland wurde im Jahr 2015 erstmals die Zahl von einer Million gentechnisch veränderter Versuchstiere überschritten. Die offizielle Statistik weist für 2015 1,1 Millionen gentechnisch veränderter Tiere aus, die meisten davon sind Mäuse und Ratten. Im Vergleich zu den Zahlen von 2014 (984.886 Tiere) ist das ein Anstieg von mehr als 10 Prozent.

Diese Zahlen folgen einem alarmierenden Trend: Zwischen 2004 und 2013 hatte sich die Zahl der in Tierversuchen verwendeten Tiere bereits verdreifacht, von 317.777 auf 947.019.