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Werden Gentechnik-Pflanzen in Spanien zum Unkraut?
Russisches Roulette mit der biologischen Vielfalt
Der Unterschied zwischen CRISPR und Mutagenese
Die wahren Kosten der Gentechnik-Soja
Gene Drives: Mit Gentechnik natürliche Populationen verändern?
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Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs hält genauere Prüfung der Risiken von Gentechnik-Soja für nicht notwendig

Entscheidung des EuGH erst in einigen Monaten

17. Oktober 2018 / Heute hat der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) seine Stellungnahme zu einer Klage veröffentlicht, die Testbiotech gemeinsam mit dem Europäischen Netzwerk kritischer WissenschaftlerInnen (European Network of Scientists for Social and Environmental Responsibility, ENSSER) sowie dem Verein Sambucus eingereicht hatte (C-82/17P). Dabei geht es um die Risiken einer Gentechnik-Soja des Konzerns Monsanto (Bayer) mit dem Markennamen 'Intacta'. Nach Ansicht des Generalanwalts müssen die Risiken der Gentechnik-Soja nicht genauer untersucht werden.

Gene Drives: Risiken einer unkontrollierten Freisetzung sind zu groß

Bundesumweltministerium soll sich für Moratorium einsetzen

12. Oktober 2018 / In Reaktion auf einen offenen Brief mehrerer Organisationen hat das Bundesumweltministerium klargestellt, dass es mögliche Freisetzungen von gentechnisch veränderten Organismen, die mit einem sogenannten Gene Drive ausgestattet sind, sehr kritisch beurteilt. Auch international will sich das Ministerium dafür einsetzen, dass die Risiken umfassender untersucht werden. Diese Positionierung erfolgt insbesondere im Hinblick auf eine internationale Konferenz im Rahmen des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD), die im November stattfinden soll.

'Der Tagesspiegel' kritisiert die Kritiker

Fachstelle Gentechnik und Umwelt sorgt weiter für Diskussionen

10. Oktober 2018 / Unter dem Titel “Schere im Kopf” erschien gestern in der Zeitung “Der Tagesspiegel” ein Bericht, der die Einrichtung der „Fachstelle Gentechnik und Umwelt“ in Frage stellt. Kritisiert wird, dass das Bundesamt für Naturschutz ausgerechnet einen „Anti-Gentechnik-Aktivisten“ damit beauftragt habe, die Risiken der neuen Gentechnikverfahren zu erforschen. Der Autor, Sascha Karberg, fragt sich, ob diese Fachstelle denn zu einem objektiven Urteil kommen könne, wenn in ihrem Beirat ausschließlich Organisationen vertreten sind, die der Gentechnik kritisch gegenüberstehen.

Die wahren Kosten der Gentechnik-Soja

Studie: Anbau hat drastische Folgen für Mensch und Umwelt in Südamerika - über 90 Prozent der Sojapflanzen sind gentechnisch verändert
Donnerstag, 4. Oktober 2018

Eine heute veröffentlichte Studie von Testbiotech und der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch zeigt ein erschreckendes Ausmaß von Umweltschäden, die mit dem Anbau von Gentechnik-Soja in Südamerika verbunden sind: Diese reichen von der Zerstörung der biologischen Vielfalt und von Wasserkreisläufen über Schäden an Böden und Klima bis hin zu schwerwiegenden Auswirkungen auf die Gesundheit der ländlichen Bevölkerung.

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