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Zulassungswelle bei Gentechnik-Pflanzen und noch mehr Importe bald nach der EU-Wahl?

Bisherige EU-Kommission könnte vor ihrer Ablösung noch viele strittige Zulassungen erteilen
Donnerstag, 23. May 2019

Über 40 Organisationen aus den Bereichen Wissenschaft, Umweltschutz, Lobby-Kontrolle, Lebensmittelproduktion und Landwirtschaft haben heute einen gemeinsamen Brief veröffentlicht. Sie warnen davor, dass die derzeitige EU-Kommission vor dem Herbst noch rund ein Dutzend Zulassungen für Gentechnik-Pflanzen erteilen könnte, obwohl deren Risikobewertung wissenschaftlich unzureichend ist.

Neue wissenschaftliche Publikation zeigt Unterschiede zwischen Genome Editing und herkömmlicher Züchtung

Publikation der Fachstelle Gentechnik & Umwelt bei Frontiers in Plant Science veröffentlicht

24. April 2019 / Eine neue wissenschaftliche Publikation gibt einen Überblick über mehrere Unterschiede zwischen Genome Editing (CRISPR/Cas) und herkömmlicher Pflanzenzüchtung auf molekulargenetischer Ebene. Es handelt sich um die erste systematische Darstellung zu diesem Thema. Die Veröffentlichung wurde von Dr. Katharina Kawall im Rahmen des Forschungsprojektes „Fachstelle Gentechnik und Umwelt“ (FGU) erstellt. Die Fachstelle bewertet aktuelle Entwicklungen im Themenkreis der neuen Genome Editing-Verfahren aus der Perspektive des Schutzes von Mensch, Umwelt und Natur.

Vertrauen in „DIE Wissenschaft“?

Entwicklungs- und Anwendungsinteressen dominieren die öffentliche Debatte über Genome Editing in Deutschland

18.4.2019 / Über die Sicherheit von neuen gentechnischen Methoden wie CRISPR/Cas wird in Wissenschaft, Politik und Medien seit einigen Jahren kontrovers diskutiert. Oft wird dabei ein sehr schematisches Bild gezeichnet: Auf der einen Seite steht eine Reihe prominenter deutscher Pflanzenforscher, die sich mit ihrer wissenschaftlichen Autorität dafür einsetzen, dass mit Verfahren des Genome Editing (wie z.B. CRISPR/Cas) hergestellte Pflanzen ohne Risikobewertung und Kennzeichnung auf den Markt gelangen.

EU-Parlament für Transparenz und Nachhaltigkeit der EU-Risikobewertung im Bereich der Lebensmittelkette

Aber nicht alle Inhalte der neuen Regelung bringen echte Verbesserungen

17. April 2019 / Das EU-Parlament hat einer Verordnung für mehr „Transparenz und Nachhaltigkeit der EU-Risikobewertung im Bereich der Lebensmittelkette“ zugestimmt. Darin werden Industrie und Behörden verpflichtet, den Zugang zu Daten zu erleichtern, die die Lebensmittelsicherheit und die Bewertung von Umweltrisiken betreffen. Allgemein als Verbesserung wird angesehen, dass entsprechende Untersuchungen der Industrie in einer öffentlich verfügbaren Datenbank registriert werden sollen.

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