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Streitschrift "Gentechnik gefährdet unsere Lebensgrundlagen"
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Bienen mit ‚indirekter‘ Gentechnik

Patentanmeldung auf Gentechnik-Bakterien und Bienen

9. Juli 2020 / US-ForscherInnen haben ein Patent auf Gentechnik-Bakterien angemeldet, das auch die Bienen umfasst, in deren Darm sie siedeln. Die Bakterien sollen laut Patentschrift molekulare Botenstoffe produzieren, die über die Artgrenzen hinweg in die Genregulation eingreifen können. Auf diese Weise werden die Bienen sozusagen ‚indirekt‘ gentechnisch verändert: Die Moleküle sollen unter anderem das Verhalten der Bienen beeinflussen, um deren Effektivität beim Bestäuben zu erhöhen.

Kein Patent auf gentechnisch veränderte Schimpansen!

Großer Erfolg für Bündnis von Umwelt- und Tierschutzorganisationen
Donnerstag, 2. July 2020

Aus ethischen Gründen hat das Europäische Patentamt (EPA) zwei Patente auf gentechnisch veränderte Menschenaffen für ungültig erklärt. Alle Ansprüche auf gentechnisch veränderte Versuchstiere müssen jetzt aus den betroffenen Patenten gestrichen werden. Die Technische Beschwerdekammer des EPA entsprach damit Einsprüchen und Beschwerden, die von einem breiten Bündnis von Tier- und Umweltschutzorganisationen eingereicht worden waren. Das europäische Patentrecht verbietet Patente auf die genetische Veränderung von Tieren, wenn daraus Tierleid resultieren kann.

Gentechnisch veränderte Mikroorganismen auf dem Vormarsch

Mögliche Anwendungen umfassen Mensch, Tier, Pflanze und viele Ökosysteme

4. Juni 2020 / In den letzten Jahren haben Projekte zur gentechnischen Veränderung von Mikroorganismen stark zugenommen. Immer effektivere Methoden zur Analyse und Re-Synthese von Genen sollen dazu genutzt werden, neue Märkte für Organismen aus ‚Synthetischer Biologie‘ (SynBio) zu erschließen. Gearbeitet wird beispielsweise an Mikroorganismen, die im Darm von Mensch und Bienen vorkommen, in oder auf Pflanzen angesiedelt sind oder im Boden leben. Geforscht wird aber auch an krankmachenden Viren, mikrobiellen Pilzen und Bakterien, um diese u.a.

Doppelte Sicherheitsstandards bei Zulassungsprüfung von Gentechnik-Soja

Transgene Pflanzen der Firma Bayer nicht gemäß geltender EU-Regeln getestet

29. Mai 2020 / Im Dezember 2019 hatte die EU-Kommission zwei EU-Zulassungen für gentechnisch veränderte Soja der Firma Bayer verlängert. Die Soja (MON89788 bzw. A2704-12) ist resistent gegenüber dem Einsatz der Herbizide Glyphosat bzw. Glufosinat. Die erste Importzulassung der Soja erfolgte schon vor über zehn Jahren. Testbiotech hatte die EU-Kommission aufgefordert, die Entscheidung für die Wiederzulassung zu widerrufen. Die Begründung: Die Risiken der Gentechnik-Soja wurden nicht gemäß der geltenden Bestimmungen untersucht.

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