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Erste umfassendere Bewertung der Risiken von Gene Drives aus Deutschland

Projekt GeneTip stellt erste Ergebnisse vor

19. August 2019 / Das Forschungsprojekt GeneTip wurde von 2017 bis 2019 gemeinsam von den Universitäten Bremen und Vechta, der Universität für Bodenkultur Wien sowie Testbiotech e.V. München durchgeführt. Im Zentrum des Pilotprojekts standen Risiken der Ausbreitung neuartiger gentechnisch veränderter Organismen in der Umwelt. Dabei wurden insbesondere Tiere und Pflanzen mit sogenannten Gene Drives näher untersucht. Am Beispiel von zwei Fallstudien konkretisierten die Projektbeteiligten die Zusammenhänge.

Hornlose Gentechnik-Rinder: Fehler im Erbgut übersehen

Gentechnikverfahren nicht so präzise wie behauptet

6. August 2019 / Nach Untersuchungen von MitarbeiterInnen der U.S. Food and Drug Administration (FDA) werden beim Einsatz von neuen Gentechnikverfahren an Tieren fehlerhafte Veränderungen des Erbgutes oft übersehen. Die FDA hatte Genom-Analysen von Rindern ausgewertet, die gentechnisch so verändert sind, dass ihnen keine Hörner wachsen. Die Tiere wurden von der Firma Recombinetics entwickelt und zum Patent angemeldet. Sie werden seit mehreren Jahren als Positiv-Beispiel für den Einsatz der neuen Gentechnikverfahren angepriesen und wurden bereits mehrfach öffentlich zur Schau gestellt.

EU-Kommission gibt grünes Licht für sieben neue Gentechnik-Pflanzen

EU-Kommission erteilt vor ihrer Ablösung noch viele strittige Zulassungen für Import

1. August 2019 / Die EU Kommission hat sieben neue Zulassungen für Gentechnik-Pflanzen erteilt. Dabei handelt es sich um Genehmigungen für den Import von Mais-, Baumwolle- und Soja-Pflanzen, die gegen Herbizide resistent gemacht wurden und Insektengifte produzieren. Im März 2019 hatte Testbiotech in einem gemeinsamen Brief mit rund 40 Organisationen die EU-Kommission aufgefordert, diese Zulassungen zu stoppen. Demnach wurden die Risiken des Verzehrs von Produkten, die von diesen Pflanzen stammen, nicht ausreichend untersucht.

Bienen – Artenschutz mit Gentechnik?

Gen-Schere CRISPR soll Bienen resistent gegen Pestizide machen
Mittwoch, 3. July 2019

Im Februar 2019 erschien in Südkorea die erste Publikation einer Forschungsarbeit, deren Ziel darin bestand, Bienen per CRISPR-Technologie resistent gegen Pestizide zu machen. Auf diese Weise sollen die Bestäuber mittels Gentechnik vor Insektengiften „geschützt“ werden. Dieses Projekt ist kein Einzelfall: Immer häufiger propagieren interessierte Kreise den Einsatz gentechnisch veränderter Organismen als Mittel zum „Schutz“ gefährdeter Arten. Dabei sollen natürliche Populationen durch gentechnisch „optimierte“ Organismen auch vollständig ausgetauscht werden.

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