Aktuelles

Bilder

10 Beispiele
Bericht von Testbiotech zeigt wachsende Anzahl von Patenten auf Pflanzen aus Neuer Gentechnik
previous pauseresume next

Neue Erkenntnisse über Evolution bei Pflanzen

Forschungsergebnisse betreffen auch die Unterschiede zwischen Neuer Gentechnik und herkömmlicher Züchtung

14. Januar 2022 / Eine neue Publikation im Fachjournal Nature zeigt, dass Mutationen im Erbgut von Pflanzen nicht rein zufällig auftreten und ihre Häufigkeit in Populationen nicht nur von der Selektion abhängt. Der Studie zufolge gibt es im Erbgut natürliche Mechanismen, die bestimme Regionen vor häufigen Veränderungen schützen. Die jetzt vorliegenden Ergebnisse lassen die Evolutionsbiologie in neuem Licht erscheinen und werfen auch Fragen bezüglich der Folgen von gentechnischen Veränderungen an Pflanzen auf.

Gen-Schere kann Pflanzenzüchtung nicht ersetzen

Nobelpreisträgerin propagiert verdrehten Begriff der Nachhaltigkeit

7. Januar 2022 / Christiane Nüsslein-Volhard, Medizin-Nobelpreisträgerin von 1995, tritt in einem Beitrag der FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) vehement für den Einsatz der Neuen Gentechnik in der Landwirtschaft ein. Sie nennt die CRISPR/Cas-Technologie eine „Grüne Genschere“. Ihrer Ansicht nach kann die Neue Gentechnik Pflanzen resistenter und gesünder machen. Zudem sei die Technik schneller als die bisherige Züchtung und eine „nachhaltige Lösung“.

EU-Kommission ignoriert wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Risiken Neuer Gentechnik

CRISPR/Cas-Verfahren verursachen neuartige Gefährdungspotentiale

21. Dezember 2021 / Anlässlich aktueller Veröffentlichungen über die Risiken der Gen-Schere CRISPR/Cas hat sich die EU-Kommission in einem Brief an Testbiotech gewandt. Sie kommt darin zu der Einschätzung, dass sich die Gefährdungspotentiale von unbeabsichtigten genetischen Veränderungen, die durch die Verfahren der Neuen Gentechnik verursacht werden, nicht von denen der bisherigen Züchtung unterscheiden. Doch das ist wissenschaftlich falsch.

Unkontrollierte Ausbreitung von Gentechnik-Raps: ein globales Problem

Auch EU-Länder betroffen

17. Dezember 2021 / Eine aktuelle Publikation aus Korea zeigt, dass eine unkontrollierte Ausbreitung von gentechnisch verändertem Raps bereits in 14 Ländern auf fünf Kontinenten dokumentiert wurde. Betroffen sind Länder, die Gentechnik-Raps selbst anbauen (wie USA und Kanada), in Freilandversuchen getestet haben (wie z.B. Deutschland) oder lediglich importieren (wie Japan). Zu diesen dokumentierten Fällen kommt eine wohl hohe Dunkelziffer, weil vielfach eine systematische Beobachtung fehlt.

Seiten

Alle | 2022 | 2021 | 2020 | 2019 | 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009