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Risikoprüfung von Gentechnik-Soja entpuppt sich als Fake

Erstmals stehen Pflanzen mit dreifacher Resistenz gegen Herbizide vor Zulassung
Dienstag, 12. September 2017

Wie Testbiotech bei einer Analyse von Antragsunterlagen der Firmen Bayer und Dow AgroSciences feststellte, wurden bei der Risikoprüfung von Gentechnik-Sojapflanzen wichtige Bereiche nicht berücksichtigt. So setzte der Bayer-Konzern im Versuchsanbau nur rund ein Kilogramm Glyphosat pro Hektar ein. Unter Praxisbedingungen werden dagegen Aufwandsmengen von bis zu vier oder sogar acht Kilogramm pro Hektar empfohlen. Die Pflanzen der Firma Dow AgroSciences sind gegen mehr Herbizidwirkstoffe resistent, als aus dem Prüfbericht der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA hervorgeht.

Verdecktes Sponsoring durch Monsanto: EFSA nennt keine Details

4. September 2017 / Die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) hat in einem Schreiben an Testbiotech vehement bestritten, dass ihre Experten für die Teilnahme an einer Konferenz indirekt von Monsanto bezahlt wurden. Doch die Behörde zeigt dabei wenig Interesse an einer tatsächlichen Aufklärung: Auf zentrale Fragen von Testbiotech wird im aktuellen Schreiben der EFSA nicht eingegangen.

Update: Leitender Wissenschaftler der EFSA von Monsanto gesponsert?

An Konferenz nahm andere Mitarbeiterin der EFSA teil

18. August 2017 / Heute morgen berichtete Testbiotech, dass Jose Tarazona von der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA an einer Konferenz in den USA teilgenommen hat, die nach dem Wortlaut vorliegender Dokumente insgeheim von Monsanto finanziert wurde. Dort sollte er laut dem ursprünglichen Tagungsprogramm in seiner Rolle als leitender Mitarbeiter der EFSA teilnehmen und bestreiten, dass das von Monsanto vertriebene Herbizid Glyphosat krebserregend sei. Sein Auftritt wurde laut Programm von einem britischen Wissenschaftler, Allister Vale, gesponsert.

Leitender Wissenschaftler der EFSA von Monsanto gesponsert?

Vertrauliche E-Mails zeigen, wie Monsanto verdeckten Einfluss auf europäische Experten nimmt
Freitag, 18. August 2017

Eine Reihe von E-Mails, die US-Verbraucheranwälte veröffentlicht haben, zeigen, wie Monsanto insgeheim Einfluss auf europäische Wissenschaftler nimmt, um das Herbizid Glyphosat von dem Verdacht reinzuwaschen, krebserregend zu sein. Die Spuren der Zahlungen führen bis zu einem führenden Wissenschaftler der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA): Jose Tarazona, der Leiter der Pestizidabteilung der EFSA, wurde für seine Teilnahme an einer Konferenz in den USA wahrscheinlich von Monsanto gesponsert.

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