Aktuelles

Spanische Regierung bleibt trotz Risiko einer unkontrollierten Ausbreitung des Gentechnik-Mais MON810 untätig

EU-Kommission bestätigt Probleme mit Teosinte-Pflanzen in Spanien / Drohende Folgen für EU-Zulassung
Montag, 4. July 2016

In einem Brief an Nichtregierungsorganisationen erklärt die spanische Regierung, bisher keine Maßnahmen gegen eine unkontrollierte Ausbreitung des Gentechnik-Mais MON810 ergriffen zu haben. Anlass der Sorge ist das Auftreten von Teosinte-Pflanzen in Spanien. Teosinte ist die wilde Urform des Mais und stammt aus Mexiko. Die Pflanzen können sich mit Mais kreuzen und dabei genetische Informationen austauschen. Auf diese Weise können sich auch die Gene des gentechnisch veränderten Mais MON810 unkontrolliert in der Umwelt ausbreiten.

Nobelpreisträger auf Irrwegen

Golden Rice-Kampagne sichert sich prominente Unterstützung

30.6.2016 Die Kampagne zur Einführung des Gentechnik-Reis “Golden Rice” hat sich prominente Unterstützung gesichert. Nachdem die Befürworter bereits vor einigen Jahren versucht hatten, sich den Segen des Papstes zu holen, und behauptet hatten, dass Umweltorganisationen schuld am Tod von Millionen Menschen seien, nutzen sie jetzt Nobelpreisträger für ihre Zwecke. Ein Schreiben, in dem die Organisation Greenpeace wegen ihrer Kritik an gentechnisch veränderten Pflanzen an den Pranger gestellt wird, fand über 100 Nobelpreisträger als Unterzeichner.

Risiken und Nebenwirkungen für Mensch und Tier: Was bei der Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen wirklich falsch läuft

Neuer Bericht von Testbiotech veröffentlicht
Montag, 20. June 2016

In der EU wird derzeit darüber gestritten, ob vor einer Marktzulassung von Gentechnik-Pflanzen zunächst Fütterungsstudien zur Untersuchung gesundheitlicher Risiken durchgeführt werden müssen. Die Gentechnik-Industrie spricht sich ebenso wie Experten der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA gegen verpflichtende Studien aus. Demnach soll die EU-Kommission eine jüngst erlassene Bestimmung zurücknehmen, die vorsieht, das die Pflanzen über 90 Tage an Ratten verfüttert werden müssen.

Europäische Lebensmittelbehörde spielt Interessenkonflikte herunter

„EFSA kennt entweder die Fakten nicht oder versucht die Öffentlichkeit zu täuschen“
Mittwoch, 15. June 2016

In einem offenen Brief an den Verwaltungsrat der EFSA fordern Testbiotech und GeneWatch UK Maßnahmen, um die Unabhängigkeit der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA zu schützen und ihre Glaubwürdigkeit wieder herzustellen. Hintergrund sind mehrere aktuelle Fälle von Interessenkonflikten:

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