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Nobelpreisträger als unfreiwillige Werbeträger für Gentechnik-Firma?

Der Initiator einer Unterschriftenaktion für den Anbau von Gentechnik-Reis ist leitender Mitarbeiter einer Firma, die an der Herstellung gentechnisch veränderter Pflanzen verdient

7. November 2016 / Im Juni 2016 unterzeichneten mehr als 100 Nobelpreisträger einen Aufruf für den Anbau des sogenannten Golden Rice. Die Initiative, die sich vor allem gegen die Kritiker des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen richtet, wurde von Sir Richard Roberts angestoßen, der 1993 den Nobelpreis für Medizin erhalten hat. Roberts arbeitet seit vielen Jahren für die Firma New England Biolabs und ist dort als wissenschaftlicher Leiter tätig. Zu den Kunden dieser Firma gehören Konzerne wie Monsanto, Syngenta und Dow AgroSciences.

Der Gentechnik Grenzen setzen!

Warnung vor einer unkontrollierten Ausbreitung von Gentechnik-Organismen

26. Oktober 2016 / In einem gemeinsamen Schreiben an Bundesumweltministerin Hendricks fordern verschiedene Organisationen wirksame Maßnahmen gegen eine unkontrollierte Ausbreitung gentechnisch veränderter Organismen. Sie warnen besonders vor sogenannten „Gene Drives“, deren Einsatz zur gentechnischen Veränderung natürlicher Populationen bis hin zur Ausrottung ganzer Arten derzeit diskutiert wird. Einmal freigesetzt, könnten diese eine ökologische Katastrophe auslösen. Eine wirksame Kontrolle derartiger Freisetzungen gibt es nicht.

Lackmustest für CETA: Die Erfüllung des Koalitionsvertrages

Probleme im Bereich Gentechnik nach wie vor nicht gelöst

23. Oktober 2016 / Testbiotech warnt davor, dass die neuen, zum CETA-Abkommen vorliegenden Zusatzerklärungen nicht ausreichen, um die Wahlfreiheit der VerbraucherInnen und das Vorsorgeprinzip zu sichern. Nach wie vor sieht der Text keine umfassende Kennzeichnungs- und Zulassungspflicht für gentechnisch veränderte Organismen vor, wie sie nach den derzeitigen Standards der EU vorgeschrieben wäre. Das Abkommen könnte am 27. Oktober 2016 unterzeichnet werden.

Europäisches Parlament stimmt gegen Anbauzulassung für gentechnisch veränderten Mais

Gründe sind das Auftreten von Teosinte, Risiken für geschützte Arten und die Gefahr von Resistenzen bei Schadinsekten

6. Oktober 2016 / Heute hat das Europäische Parlament mehrere Resolutionen angenommen, die die EU-Kommission dazu auffordern, den Anbau von Gentechnik-Mais nicht zu erlauben. Von der Abstimmung betroffen sind drei Varianten von gentechnisch verändertem Mais, die alle Insektengifte produzieren (MON810, Bt11 und Mais 1507), zwei von Ihnen sind zudem resistent gegenüber Herbiziden. Bisher darf nur der transgene Mais MON810 in der EU angebaut werden .

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