Aktuelles

Gentechnik: Petition für unabhängige Risikoforschung

Breites Bündnis aus Verbänden fordert Bekämpfung von Interessenkonflikten
Donnerstag, 16. May 2013
München/Berlin

Heute fällt der Startschuss für die Bundestagspetition „Behördenaufbau und -organisation, Stärkung der Unabhängigkeit der Forschungsinstitute“, die von einem breiten Bündnissen von Verbänden, Bauern- und Bürgerorganisationen getragen wird. Ziel der Petition ist es, die unabhängige Risikoforschung im Bereich Gen- und Biotechnologie zu stärken. „Trotz jahrelanger Kritik an Interessenkonflikten von Experten, die mit der Risikobewertung im Bereich Gentechnik befasst sind, ist die zuständige Ministerin Ilse Aigner untätig. Mit unserer Petition geben wir dem Bundestag die Chance, hier endlich klare Signale zu setzen“, sagt die Petentin Ruth Tippe von der Gen-ethischen Stiftung.

Keine Manipulation von Schimpansen mit künstlichem Erbgut!

14 000 Unterschriften gegen Patente der Firma Intrexon
Freitag, 3. May 2013
München

Unterstützt durch mehr als 14 000 Unterschriften legen heute mehrere Organisationen Einspruch gegen das europäische Patent EP1572862 des US-Konzerns Intrexon ein. Das Patent wurde am 1. August 2012 vom Europäischen Patentamt in München (EPA) erteilt und umfasst neben anderen Tierarten auch Schimpansen. Diese werden laut Patent mit einer künstlichen DNA manipuliert, die zum Teil dem Erbgut von Insekten nachgebaut wurde.

Gentechnik: Risikoforschung an der Leine der Industrie

EU-Forschungsprojekt GRACE tagt in Berlin
Montag, 22. April 2013
München/Berlin

Heute tagen in Berlin die Teilnehmer eines internationalen Forschungsprojekts mit dem Namen GRACE (GMO Risk Assessment and Communication of Evidence). Bei dem Projekt geht es um die künftigen Leitlinien der Risikoprüfung gentechnisch veränderter Pflanzen. Die Ergebnisse können weitreichende Auswirkungen auf die Zulassungspraxis und die Risikoforschung in der EU haben. Wie ein Bericht von Testbiotech zeigt, der heute veröffentlicht wird, bestehen erhebliche Interessenverflechtungen zwischen den Experten von GRACE und der Gentechnik-Industrie.

EFSA veröffentlicht neue Empfehlung für Anbau von gentechnisch verändertem Mais

26.3.2013 Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA hat heute eine positive Stellungnahme zum geplanten Anbau der gentechnisch veränderte Maislinie 59122 veröffentlicht. Mais 59122 wird gemeinsam von den beiden Saatgut- und Agrochemieunternehmen Pioneer und Dow AgroSciences vermarktet. Die Pflanze produziert die Bt-Toxine Cry34Ab1 und Cry35Ab1 und ist tolerant gegenüber Totalherbiziden mit dem Wirkstoff Glufosinat.
Die Stellungnahme der EFSA schließt den Gebrauch von Glufosinat nicht mit ein, da Mais 59122 nicht als herbizidtolerante Pflanze vermarktet werden soll.

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