Aktuelles

Testbiotech legt Übersicht zu Risiken und Problemen neuer Gentechnikverfahren vor

Forderung nach klaren gesetzlichen Grenzen

24. April 2017 / Mit Instrumenten wie der Gen-Schere CRISPR eröffnen sich neue Möglichkeiten zur Manipulation des Erbguts. Sie ermöglichen unter anderem das Zerstören natürlicher Gene und das Einfügen zusätzlicher DNA an jeder beliebigen Stelle des Erbguts. Die zusätzliche DNA wird im Labor synthetisiert und kann dabei in ihrer Struktur verändert werden. Zudem kann über sogenannte Gene Drives nicht nur das Erbgut manipuliert werden, sondern der Mechanismus zur gentechnischen Veränderung selbst so im Erbgut verankert werden, dass er auf die nachfolgenden Generationen übergeht.

ZKBS und BVL unterlaufen Verfahren am Europäischen Gerichtshof

Gremium erklärt: neue Gentechnikverfahren sind keine Gentechnik

30. März 2017 / Die Zentrale Kommission für die Biologische Sicherheit (ZKBS) hat auf ihrer Sitzung am 7. März über Pflanzen beraten, die mit neuen Gentechnikverfahren unter Verwendung der 'Gen-Schere' CRIPR-Cas verändert wurden. Die Anträge wurden auf Anfrage des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) bearbeitet. Dabei kommt die ZKBS zu dem Ergebnis, dass diese Pflanzen nicht in jedem Falle dem Gentechnikgesetz unterliegen.

Wie kann die Unabhängigkeit der EFSA gesichert werden?

Testbiotech kritisiert die Vorschläge der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA zur Sicherung ihrer Unabhängigkeit
Mittwoch, 29. March 2017

Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA hat einen Entwurf für neue Leitlinien zur Wahrung ihrer Unabhängigkeit publiziert und stellt diese zur Diskussion. Nach Ansicht von Testbiotech gibt es dabei erheblichen Verbesserungsbedarf. Die Behörde muss nach Ansicht der Organisation die Unabhängigkeit von der Agrar- und Lebensmittelindustrie als zentrales Ziel definieren, was bei dem vorliegenden Entwurf nicht der Fall ist.

Testbiotech beteiligt sich an Pilotprojekt zum Thema Gene Drive

Projektpartner bei „GeneTip“ sind die Universitäten Bremen und Vechta

28. März 2017 / Im Zentrum des Pilotprojekts steht die Erfassung sozio-ökologischer Risiken im Fall einer unkontrollierten Ausbreitung gentechnisch veränderter Organismen in der Umwelt. Näher untersucht werden sollen zum Beispiel gentechnisch veränderter Raps, gentechnisch veränderte Olivenfliegen sowie Pflanzen und Tiere mit einem sogenannten Gene Drive.

Seiten

Alle | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009