Aktuelles

„Golden Rice“: Unerwartete Gen-Effekte

Reispflanzen zeigen vermindertes Wachstum und fehlerhafte Gen-Expression

15. Februar 2017 / Eine neue wissenschaftliche Publikation berichtet über unerwünschte Nebenwirkungen bei gentechnisch verändertem Reis. Der sogenannte „Golden Rice“ produziert Carotinoide, eine Vorstufe von Vitamin A. Bei Kreuzungen des „Golden Rice“ mit der indischen Reissorte „Swarna“, gab es eine böse Überraschung: Die Reispflanzen zeigten ein deutlich gestörtes Wachstum. Dafür gibt es mehrere Ursachen: Zum einen beeinträchtigt das zusätzlich eingebaute Genkonstrukt die Funktion eines natürlichen Gens, welches das Wachstum der Pflanzen fördert.

Geklonte Rinder erreichen die EU

CETA gefährdet Wahlfreiheit der Verbraucher
Dienstag, 7. February 2017

Nach einem heute veröffentlichten Bericht von Testbiotech sind Kühe, die von geklonten Bullen abstammen, in einem Register britischer Züchter eingetragen. Laut den vorliegenden Angaben haben sie bereits Nachkommen. Wahrscheinlich gibt es in der EU jedoch noch wesentlich mehr Tiere, die von geklonten Bullen abstammen. Für entsprechende Importe in die EU ist bislang keine Erfassung und auch keine Kennzeichnung vorgeschrieben. Damit können die Tiere nur in Ausnahmefällen identifiziert werden. Die Recherche wurde von der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament in Auftrag gegeben.

Der Mensch als Versuchstier

Testbiotech kritisiert Schaffung von Chimären aus Mensch und Tier

2. Februar 2017 / Testbiotech kritisiert ausdrücklich aktuelle Experimente, die zum Ziel haben, Embryonen zu schaffen, in denen sich die Zellen von Tier und Mensch vermischen. Unter anderem wurden menschliche Stammzellen in Embryonen von Schweinen und Rindern eingeschleust. Die menschlichen Zellen nahmen beim Schwein an der embryonalen Entwicklung teil und fanden sich danach in unterschiedlichen Gewebearten der Embryos. Testbiotech befürchtet eine Entwicklung, durch die der Schutz der Menschenwürde massiv angegriffen und erheblich beschädigt wird.

Abstimmung über neue Anbauzulassungen für Gentechnik-Mais ohne Ergebnis

Vertreter von Mitgliedsstaaten und die EU-Kommission trafen sich heute in Brüssel

27. Januar 2017 / Heute trafen sich Repräsentanten der EU-Mitgliedsstaaten und die EU-Kommission in Brüssel, um über den Anbau von gentechnisch verändertem Mais abzustimmen. Die EU-Kommission will neue Anbauzulassungen für Gentechnik-Mais für die Anbausaison 2017 erteilen. Drei Varianten von Insektengift produzierendem Mais stehen zur Zulassung an, sie sind als MON810, Mais 1507 und Bt 11 registriert. Es handelt sich um Saatgut der Konzerne Monsanto, DuPont und Syngenta. Bei der heutigen Abstimmung wurde keine ausreichende Mehrheit für die Anbauzulassung erreicht.

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