Unsere Forderungen

Die biologische Vielfalt schützen!

Wenn gentechnisch veränderte Organismen ihr Erbgut in natürlichen Populationen verbreiten, gleicht dies einem Eingriff in die ,Keimbahn‘ der biologischen Vielfalt. Dies wird sich auf alle künftigen Generationen der betroffenen Arten und somit auch auf das Ökosystem insgesamt auswirken. Wir fordern wirksame Maßnahmen gegen eine unkontrollierte Ausbreitung gentechnisch veränderter Organismen!

Mitmachaktion Wahlfreiheit

Umwelt & Gesundheit schützen!

Mitte September stimmen die EU-Mitgliedsländer über die Zulassung neuer Gentechnik-Sojabohnen der Firmen Bayer und Dow AgroSciences ab. Die Sojabohnen enthalten eine Kombination von Rückständen gesundheitsgefährdender Spritzmittel, deren Risiken nicht untersucht wurden. Wir appellieren jetzt an Horst Seehofer, dafür zu sorgen, dass die Bundesregierung doch noch gegen die anstehenden neuen EU-Zulassungen stimmt.

Mitmachaktion Umwelt und Gesundheit

Die Wahlfreiheit sichern!

Gegenwärtig ermöglichen die Standards der EU den Schutz der gentechnikfreien Lebensmittelerzeugung und die Reinhaltung von Saatgut. Außerdem ist eine verpflichtende Kennzeichnung für Produkte aus gentechnisch veränderten Organismen vorgeschrieben. Freihandelsabkommen wie CETA bedrohen diese Standards nun. Wir fordern, dass die Wahlfreiheit gewährleistet bleibt – sie muss Vorrang gegenüber den Interessen des freien Handels haben!

Mitmachaktion Wahlfreiheit

Die Macht der Konzerne beschränken!

Große Gentechnik-Konzerne kontrollieren nicht nur mit Patenten den Verkauf, sondern auch die Forschung an ihrem Gentechnik-Saatgut. Zudem nehmen industrienahe Experten vielfach Einfluss auf Behörden und Gremien, die mit der Risikobewertung gentechnisch veränderter Pflanzen betraut sind. Wir fordern die Stärkung unabhängiger Risikoforschung. Der Einfluss der Industrie auf Risikoforschung und Zulassungspraxis muss zurückgedrängt werden!

Mitmachaktion Macht der Konzerne

Die Ethik stärken!

2015 stieg die Zahl gentechnisch veränderter Versuchstiere in Deutschland erstmals auf über eine Million. Angetrieben wird diese Entwicklung ganz erheblich von wirtschaftlichen Interessen, wie sie vor allem auch in beantragten Patenten ihren Ausdruck finden. Sogar der Mensch wird inzwischen immer mehr zum Versuchstier der Gentechnologen. Ein Beispiel für diese Entwicklung ist die Schaffung von Embryonen, bei denen Zellen von Mensch und Tier vermischt werden. Durch derartige Experimente droht der Schutz der Menschenwürde massiven Schaden zu nehmen. Die Herstellung von Chimären, Mischwesen zwischen Mensch und Tier, muss ebenso verboten werden wie Eingriffe in die menschliche Keimbahn. Auch die Patentierung gentechnisch veränderter Versuchstiere und die gentechnische Veränderung von Nutztieren sind ethisch nicht zu rechtfertigen.

Mitmachaktion Ethik