Erfolg bei Einspruch gegen Patent auf „menschliche Affen“

Patentinhaber verzichtet auf besonders strittige Ansprüche

Montag, 6. July 2015

Die US-Firma Altor BioScience will ihre Patentansprüche auf gentechnisch veränderte Schimpansen zurückziehen. Dies teilte die Firma im Vorfeld einer öffentlichen Anhörung zu den Einsprüchen gegen das Patent EP1409646 mit, die für den 7. und 8. Juli am Europäischen Patentamt in München geplant ist. Allerdings will die Firma ihre Ansprüche auf gentechnisch veränderte Mäuse und Ratten behalten.

Laborfutter für Nagetiere mit Giftstoffen und Gentechnik-Pflanzen belastet

Wissenschaftler aus Frankreich untersuchten 13 Proben aus neun Ländern

3. Juli 2015 / Bei einer Stichprobenuntersuchung von Futtermitteln für Labortiere wie Ratten und Mäuse fand ein Team um den französischen Wissenschaftler Gilles-Eric Séralini eine breite Palette von Giftstoffen, darunter Rückstände von Pestiziden, Schwermetalle und PCBs. Die Rückstände wurden in Futter festgestellt, das üblicherweise zur Aufzucht der Tiere oder zur Ernährung von Kontrollgruppen im Rahmen toxikologischer Untersuchungen u.a. verwendet wird. Die Werte lagen zum Teil über relevanten Grenzwerten und können in ihrer Summe als gesundheitliches Risiko angesehen werden.

Beschwerde gegen EU-Importzulassungen von Gentechnik-Pflanzen

Betroffen sind herbizidresistenter Raps und Soja mit verändertem Ölgehalt

Mittwoch, 1. July 2015

Mehrere Organisationen verlangen von der EU-Kommission eine Überprüfung der Zulassungen gentechnisch veränderter Pflanzen, die Ende März 2015 für den Import und die Verwendung in Lebens- und Futtermitteln erteilt wurden. Betroffen sind ein gentechnisch veränderter Raps von Monsanto, der gegen das Herbizid Glyphosat resistent gemacht wurde (MON88302), sowie mehrere Varianten gentechnisch veränderter Sojabohnen von Monsanto und DuPont, deren Ölzusammensetzung verändert wurde (MON87769, MON87705 und DP305423). Grundlage der Beschwerde ist die EU-Verordnung 1367/2006.

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