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Bericht von Testbiotech zeigt wachsende Anzahl von Patenten auf Pflanzen aus Neuer Gentechnik
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Superviren – kein Thema für die Bundesregierung; Kanzleramt verweigert Debatte - im Bundestag wird sie heute geführt

München/Berlin 7. November 2012. Das Bundeskanzleramt hat eine vom Gen-ethischen Netzwerk (GeN) (Berlin) und Testbiotech (München) geforderte öffentliche Stellungnahme zur Forschung an gefährlichen Grippeviren abgelehnt. Die Organisationen hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel im März aufgefordert, sich für einen Stopp der Herstellung von neuen Varianten des Vogelgrippevirus (H5N1) und eine Beschränkung des Zugangs zu den Genom-Daten einzusetzen. Der Brief wurde von 250 Personen unterschrieben.

Doppelstandards bei der EFSA

Unterschiedliche Kriterien der Bewertung von Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen
Dienstag, 30. Oktober 2012
München

In einem heute veröffentlichten Bericht zeigt Testbiotech, dass die Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA unterschiedliche Standards bei der Bewertung wissenschaftlicher Publikationen anlegt. Demnach variieren die Kriterien von Fall zu Fall und die Bewertung von Studien wird anscheinend von vorgefassten Meinungen beeinflusst.

Europäisches Patentamt erklärt Schimpansen zu Erfindungen

Initiative fordert mehr Respekt im Umgang mit Tieren
Montag, 22. Oktober 2012
München/ Berlin

Das Europäische Patentamt hat im Jahr 2012 drei Patente auf gentechnisch veränderte Schimpansen erteilt. Dies geht aus einer aktuellen Recherche der Initiative „Keine Patente auf Leben!“ hervor. Die Tiere sollen für die Pharmaforschung genutzt werden. Ein Bündnis von mehreren Organisationen bereitet jetzt Einsprüche gegen die Patente vor. Ziel der Initiative ist nicht nur der Widerruf, sondern ein grundsätzliches Verbot derartiger Patente. Die Träger der Initiative fürchten, dass durch kommerzielle Anreize immer mehr Tierversuche auch mit Schimpansen durchgeführt werden. Sie fordern mehr Respekt im Umgang mit Tieren.

Nach Rücktritt von Dalli: Wer entscheidet über gentechnisch veränderte Organismen? - Testbiotech verlangt einen Stopp bei anstehenden Entscheidungen

München/ Brüssel 17. Oktober 2012. Nachdem EU Kommissar John Dalli von seinem Posten zurückgetreten ist, weil er der Bestechlichkeit verdächtigt wird, fordert Testbiotech, dass die EU Kommission keine weiteren schnellen Entscheidungen über Zulassungen von gentechnisch veränderten Organismen trifft. Erst müsse ein geeigneter Nachfolger gefunden und in das Amt eingearbeitet werden. Testbiotech fordert deswegen, dass weitere Entscheidungen bis zu einer Neubesetzung ausgesetzt werden und schlägt auch vor, die Zuständigkeit innerhalb der Kommission neu zu organisieren.

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