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Sauberes Saatgut ist zentrale Voraussetzung für Risiko-Kontrolle bei Gentechnik

Sauberes Saatgut ist für Transparenz und Trennung der Märkte und die Wahlfreiheit der Verbraucher entscheidend. Das zeigt eine Studie über die wirtschaftliche Bedeutung von Schwellenwerten für die Verunreinigung von Saatgut mit gentechnisch veränderten Pflanzen. Die Autoren Christoph Then von Testbiotech und Matthias Stolze von der Forschungseinrichtung für ökologischen Landbau, FiBL (Schweiz) stellten den Bericht für die Internationale Vereinigung für ökologischen Landbau, IFOAM gestern in Brüssel vor.

Fahrlässigkeit bei Prüfung von gentechnisch verändertem Mais

Testbiotech fordert Stopp der Marktzulassung von Mais 1507
Donnerstag, 22. April 2010
München

Der gentechnisch veränderte Mais 1507, der bald zum Anbau in Europa zugelassen werden soll, birgt Risiken für Gesundheit und Umwelt. Dies zeigt ein aktueller Bericht der Organisation Testbiotech. Demnach wurde der Mais 1507 von der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA) nicht ausreichend geprüft.

Testbiotech legt Einspruch gegen Patent auf menschliche Eizellen ein

Merck Serono GmbH will auch Nutzungsrechte auf Organtransplantation und Embryonen
Mittwoch, 14. April 2010
München

Der Verein Testbiotech hat am Europäischen Patentamt Einspruch gegen ein Patent der Firma Merck Serono eingelegt. Das Patent EP179 42 87 umfasst Verfahren zur Herstellung und Verwendung menschlicher Eizellen. Damit widerspricht es dem Verbot der Patentierung des menschlichen Körpers in allen Phasen seiner Entwicklung, das im Europäischen Patentrecht verankert ist.

Gentechnisch veränderter Mais fördert Ausbreitung von Schädlingen

Testbiotech warnt vor Wettrüsten auf dem Acker
Donnerstag, 25. March 2010
München / Bremen

Ausgelöst durch den großflächigen Anbau von gentechnisch verändertem Mais breitet sich in den USA ein neuer Schädling im Maisanbau aus. Die Raupe des Western Bean Cutworm (zu deutsch etwa 'Westlicher Bohnenschneider') befällt die Kolben von Maispflanzen, war aber bislang kein Problem für Landwirte. Jetzt verursacht er massive Schäden in den Regionen, in denen MON810 (Handelsname YieldGard) der Firma Monsanto angebaut wird.

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