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Russisches Roulette mit der biologischen Vielfalt
Der Unterschied zwischen CRISPR und Mutagenese
Die wahren Kosten der Gentechnik-Soja
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Interessenskonflikt bei Jobwechsel zwischen EU und Industrie:

Testbiotech und Corporate Europe Observatory legen Beschwerde bei EU-Ombudsmann und Kommission ein
Mittwoch, 24. March 2010
München / Straßburg

Testbiotech hat heute eine offizielle Beschwerde beim EU-Ombudsmann gegen die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) eingereicht. Es geht um den Fall der ehemaligen EFSA-Mitarbeiterin Suzy Renckens, die innerhalb weniger Wochen von der Behörde zum Gentechnik-Konzern Syngenta wechselte. Renckens leitete bei der EFSA die Abteilung für die Prüfung gentechnisch veränderter Organismen. Ihr unmittelbarer Wechsel zur Industrie steht im Konflikt zur Unabhängigkeit der Behörde.

Testbiotech fordert Stopp der Patentierung von Saatgut, Pflanzen, Tieren und Lebensmitteln

Ein internationales Bündnis gegen Patente auf Saatgut, Pflanzen, landwirtschaftliche Nutztiere und Lebensmittel startet diese Woche weltweite Aktivitäten. Weit über 100 Organisationen aus vielen Teilen der Welt warnen gemeinsam vor den Gefahren einer zunehmenden Monopolisierung in der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion.

EU-Kommission plant 'Dumping' bei Risikoprüfung gentechnisch veränderter Pflanzen

Testbiotech warnt vor Aushöhlung der gesetzlichen Regelungen
Montag, 1. March 2010
Brüssel

Die umstrittenen Richtlinien der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA) zur Prüfung gesundheitlicher Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen sollen in Teilen in das EU-Regelwerk eingehen. Die bestehenden gesetzlichen Regelungen drohen dadurch verwässert zu werden. Bisher sehen diese - wie die Verordnungen 1829/2003 und 178/2002 - ein vergleichsweise hohes Schutzniveau vor, das am Vorsorgeprinzip ausgerichtet sind. Die Richtlinien der EFSA, die sich stark an den Interessen der Industrie orientieren, erfüllen diese hohen Standards nicht.

Patent des Klonforschers Hwang in Europa drastisch eingeschränkt

Testbiotech beobachtet neue Welle von Klon-Patenten
Mittwoch, 17. February 2010
München

Heute erteilt das Europäische Patentamt das Patent EP 1711599, an dem der umstrittene koreanische Klonforscher Hwang Woo-Suk beteiligt ist. Entgegen dem ursprünglich eingereichten Antrag umfasst es lediglich Nährflüssigkeiten für Zellkulturen. Das Patent wurde bereits 2004 angemeldet und beanspruchte Methoden zur Herstellung und Nutzung menschlicher Embryonen und daraus gewonnener Stammzellen. Das Patentamt verweigerte die Erteilung dieser Ansprüche unter Verweis darauf, dass die im Patent beschriebenen Verfahren offensichtlich auf falschen Angaben beruhen.

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