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Zwischenbilanz der Unterschriftenaktion für Kontrolle der Synthetischen Biologie: Forderung nach gesetzlichen Regelungen

München, 8. Januar 2011 Von Juni bis Ende 2010 hat die Initiative zum „Schutz der Umwelt vor Synthetischen Organismen“ etwa 5000 Unterschriften gesammelt. Der Aufruf wurde im Juni 2010 von Testbiotech gestartet und wird von acht weiteren Institutionen unterstützt. Die Unterzeichner fordern einen vorbeugenden Schutz der Umwelt vor einer Freisetzung künstlicher Lebewesen, eine kontinuierliche Kontrolle von Laboren und ein Moratorium bei staatlichen Förderprogrammen von Projekten der Synthetischen Biologie. Es ist wahrscheinlich weltweit die erste Unterschriftenaktion zu diesem Thema.

Background: EFSA´s Guidance on the environmental risk assessment of genetically modified plants

EFSA' s final version of Guidance on environmental risk assessment (ERA) is inadequate to assess the risks of genetically engineered plants. It is based upon comparative assessment – a concept that is far too narrow and biased. It does not define any cut off criteria even for plants that are persistent and might become invasive. It is not sufficiently clear on the risk assessment of stacked events and does not integrate all relevant levels of the food web. For example, wildlife vertebrates are completely omitted.

Internationale Bedenken wegen Risiken der Synthetischen Biologie - Kommission in den USA bagatellisiert die Risiken künstlicher Lebewesen

München / Washington D.C. 15. Dezember 2010. 58 Organisationen aus 22 Ländern kritisieren die heute veröffentlichten Empfehlungen einer Ethik-Kommission zum Umgang mit der Synthetischen Biologie. Ihrer Ansicht nach werden die Risiken für Mensch und Umwelt in dem Bericht nicht ausreichend berücksichtigt. US- Präsident Barack Obama hatte die Kommission eingesetzt, um ethische Fragen im Bereich der Biotechnologie zu klären.

Testbiotech deckt Interessenskonflikte an der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA auf

Forderung nach unabhängiger Risikoforschung
Mittwoch, 1. December 2010
München

Es gibt erhebliche Interessenskonflikte bei der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA. Das deckt eine Recherche von Testbiotech auf, die heute bei einem Pressegespräch in München vorgestellt wurde. Der Leiter der Expertenrunde, die für die Risikobewertung gentechnisch veränderter Pflanzen zuständig ist, arbeitete jahrelang für eine Arbeitsgruppe des International Life Sciences Institut (ILSI). Diese Arbeitsgruppe wird von einem Mitarbeiter der Firma Monsanto geführt und ist ausschließlich mit Vertretern der Agrar-Konzerne besetzt.

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