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'Gen-Mais': Neue Hinweise auf Risiken für Verbraucher

Schädigung von menschlichen Zellen durch insektengiftiges Eiweiß
Freitag, 17. February 2012
Caen/ München

Zahlreiche gentechnisch veränderte Pflanzen produzieren sogenannte Bt-Toxine, die Insekten abtöten sollen. Diese Gifte können aber auch menschliche Zellen schädigen. Dies zeigen aktuelle Untersuchungen von französischen Wissenschaftlern der Universität Caen. In ihren Experimenten löste ein Bt-Toxin, das unter anderem in gentechnisch verändertem Mais MON810 produziert wird, deutliche Schäden aus. Die Effekte traten nur bei relativ hohen Konzentrationen auf, trotzdem sind sie bedenklich. Erstmalig wurden derartige Schädigungen menschlicher Zellen beschrieben.

Monsantos Daten entsprechen nicht den wissenschaftlichen Standards

Wachsende Zweifel an Sicherheit gentechnisch veränderter Pflanzen
Donnerstag, 2. February 2012
Brüssel

In einem gemeinsamen Schreiben an EU-Kommissar Dalli legen Testbiotech und GeneWatch (UK) neue Belege dafür vor, dass die derzeitige Risikobewertung der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA nicht ausreichend ist. Dies ist das Ergebnis einer Analyse der Originaldokumente, die Monsanto für die Risikoprüfung des gentechnisch veränderten Maises Genuity VT Triple PRO eingereicht hat. Sie zeigt, dass wichtige Unterlagen nicht die üblichen wissenschaftlichen Standards (Good Laboratory Practice, GLP) erfüllen.

EU-Kommission plant neue EU-Vorschriften für die Risikobewertung von gentechnisch veränderten Pflanzen - Testbiotech: Vorgesehene Änderungen reichen nicht aus

München/Brüssel, 25. Januar 2012. Die Europäische Kommission hat neue EU-Vorschriften für die Risikobewertung gentechnisch veränderter Pflanzen vorgeschlagen. Sie beziehen sich auf die Zulassung der Pflanzen in Lebens- und Futtermitteln. Werden die Vorschläge von den Mitgliedsländern angenommen, gäbe es das erste Mal rechtlich verbindliche Standards in der EU, nach denen die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA prüfen müsste.

„Golden Rice“: der fragwürdige Versuch, mit Gentechnik Hunger und Mangelernährung zu besiegen - Verbraucherorganisation foodwatch veröffentlicht Report von Testbiotech

München/Berlin, 18.1.2012. Nach mehr als zehn Jahren der Produktentwicklung soll das Vorzeigeprojekt der Gentechnik-Industrie, der sogenannte „Goldene Reis“, ab 2013 kommerziell angebaut werden. Es ist allerdings nach wie vor zweifelhaft, ob der Vitamin-A-Mangel durch den gentechnisch veränderten Reis tatsächlich bekämpft werden kann. Das dokumentiert ein aktueller Report von Testbiotech im Auftrag der Verbraucherorganisation foodwatch.

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