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CRISPR: Gen-Schere bewirkt Chaos im Erbgut

Versuche an menschlichen Embryonen führen zu Verlust von ganzem Chromosom

11. November 2020 / Eine neue Publikation berichtet über Versuche mit der Gen-Schere CRISPR/Cas9 an menschlichen Embryonen. Ziel der Versuche in den USA war die Korrektur einer Mutation, die eine Erbkrankheit verursacht. Diese kann zum Erblinden führen (Retinitis pigmentosa). Die Gen-Schere sollte dazu die fehlerhafte Gensequenz durchtrennen. Es wurde erwartet, dass der Fehler im Erbgut dann durch zelleigene Reparaturprozesse korrigiert würde. Dieses Ziel wurde nicht erreicht.

Anbau von Gentechnik-Mais vor neuen Problemen

Risiko der unkontrollierten Ausbreitung von Transgenen größer als angenommen

29. Oktober 2020 / Der in Europa umstrittene gentechnisch veränderte Mais MON810 produziert Insektizide und darf seit rund 20 Jahren in Spanien angebaut werden. Nun sieht sich der Anbau der transgenen Pflanzen mit neuen Problemen konfrontiert: Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass sich Teosinte, eine unkrautartige Verwandte des Mais, in ihren biologischen Eigenschaften so verändert hat, dass der weitere Genaustausch mit Mais erleichtert wird. Damit wird eine mögliche Hybridisierung mit Gentechnik-Mais wahrscheinlicher. So könnte ein neues Superunkraut entstehen.

Warum die Neue Gentechnik strikt reguliert werden muss

Neuer Bericht zu Fragen und Antworten rund um CRISPR & Co

22. Oktober 2020 / Testbiotech veröffentlicht heute einen neuen Bericht über die ‚Neue Gentechnik‘ und zeigt, warum diese strikt reguliert werden muss. Die Neue Gentechnik (NGT) – auch als ‚Genome Editing‘ bezeichnet – eröffnet Möglichkeiten, die über die herkömmliche Züchtung und die ‚alte‘ Gentechnik hinausgehen. Wichtigstes Werkzeug der NGT ist die ‚Gen-Schere‘ (Nuklease) CRISPR/Cas. Anders als physikalisch-chemische Mutagene, die in der konventionellen Züchtung genutzt werden, können Gen-Scheren direkt in die biologischen Mechanismen der Zelle eingreifen.

CRISPR/Cas: Nobelpreis für die Büchse der Pandora

Testbiotech warnt vor Hype um Neue Gentechnik

7. Oktober 2020 / Die Verleihung des Nobelpreises an Emmanuelle Charpentier und Jennifer Doudna, die Erfinderinnen der CRISPR/Cas-„Gen-Schere“, kommentiert Christoph Then für Testbiotech: „Das ist ein Nobelpreis für die Büchse der Pandora. Diese Technologie und der Nobelpreis bedeuten eine enorme Herausforderung und Verantwortung für alle Beteiligten. Die Zukunft des Lebens auf diesem Planeten hängt ganz wesentlich davon ab, ob wir es schaffen, den Anwendungen dieser neuen Gentechnik klare Grenzen zu setzen.

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