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EU-Kommission will Neue Gentechnik deregulieren
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Wissenschaftler und Nichtregierungsorganisationen kritisieren geplante Forschungsförderung der EU-Kommission

29 Juni 2011. In einem offenen Brief an die Europäische Kommission und die EU-Mitgliedsstaaten warnen heute 98 europäische Organisationen aus der Wissenschaft und aus verschiedenen anderen Bereichen der Zivilgesellschaft davor, dass die Pläne der Kommission für das neue Forschungsrahmenprogramm für den Zeitraum von 2014-2020 an den tatsächlichen Bedürfnissen der europäischen Gesellschaft vorbeigehen. Sie fordern eine stärkere Ausrichtung des Forschungsprogramms am Allgemeinwohl anstelle der Interessen von Großkonzernen.

Testbiotech veröffentlicht Daten der Industrie

Industrie und EFSA unterlaufen Risikoabschätzung gentechnisch veränderter Pflanzen
Dienstag, 28. June 2011
München

In einem aktuellen Report analysiert und veröffentlicht Testbiotech verschiedene Untersuchungsberichte, die von der Industrie zur Risikoprüfung von gentechnisch veränderten Pflanzen bei der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA eingereicht wurden. Die Dossiers waren Testbiotech Anfang 2011 zugespielt worden. Die Unterlagen beziehen sich auf den gentechnisch veränderten Mais SmartStax der Firmen Monsanto und Dow AgroSciences. SmartStax wurde durch Kreuzung mehrerer gentechnisch veränderter Maispflanzen hergestellt.

Vorsicht „Giftmischer“!

Gentechnisch veränderte Pflanzen belasten Nahrungskette mit Giftcocktails
Freitag, 29. April 2011
München/ Berlin

Testbiotech warnt in einer aktuellen Untersuchung vor einer zunehmenden Belastung der Nahrungsmittelproduktion mit Giftstoffen, die in gentechnisch veränderten Pflanzen enthalten sind. Besondere Sorge gilt dabei den Rückständen von Unkrautvernichtungsmitteln und Insektengiften. Obwohl die Rückstandsbelastung steigt und möglicherweise auch die Gesundheit der Menschen gefährdet ist, gibt es kaum Kontrollen und keine ausreichende Risikoprüfung. Der Bericht wurde von Testbiotech im Auftrag der Grünen Bundestagsabgeordneten Ulrike Höfken erstellt.

Synthetische Biologie: Schavan führt Bundestag in die Irre

Irreführende Angaben zur staatlichen Förderung, Verharmlosung der Risiken
Mittwoch, 6. April 2011
München/ Berlin

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung macht irreführende Angaben zur finanziellen Förderung der Synthetischen Biologie. Auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Rene Röspel (SPD) antwortet das Ministerium von Annette Schavan (BT-Drs. 17/4898), dass es seit 2005 keine Forschungs- und Entwicklungsprojekte in diesem Bereich gefördert habe. Nach Recherchen von Testbiotech ist diese Aussage nicht korrekt.

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