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Streitschrift "Gentechnik gefährdet unsere Lebensgrundlagen"
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Konferenz zur „Fachstelle Gentechnik und Umwelt“ in Berlin

TeilnehmerInnen aus Wissenschaft, Politik, Behörden und Zivilgesellschaft

11. Dezember 2019 / Heute findet in Berlin die Abschlusstagung des Projektes „Fachstelle Gentechnik und Umwelt“ statt. Das Projekt wurde vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt (BMU) unterstützt. Projektträger ist Testbiotech. Zur Tagung in Berlin werden rund 60 TeilnehmerInnen aus Wissenschaft, Politik, Behörden und der Zivilgesellschaft erwartet.

Zweifelhafte Umstände bei Veröffentlichung der Stellungnahme der Leopoldina zur ‚Neuen Gentechnik‘

Kritik auch an Auswahl der beteiligten WissenschaftlerInnen

5. Dezember 2019 / Die Leopoldina, die Nationale Akademie der Wissenschaften, hat am 4. Dezember eine Stellungnahme veröffentlicht, die sich für eine weitgehende Deregulierung gentechnisch veränderter Organismen ausspricht. Würde die EU diesen Empfehlungen folgen, könnte das europäische Gentechnikrecht weitgehend dem US-System angeglichen werden, das keine verpflichtende Risikoprüfung, keine Rückverfolgbarkeit und keine Wahlfreiheit vorsieht. Wie die Situation in den USA zeigt, könnten sich dann u.a. gentechnisch veränderte Organismen unbemerkt in der Umwelt ausbreiten.

Wie objektiv ist der Wissenschaftsjournalismus in Deutschland?

In der Süddeutschen Zeitung toben Grabenkämpfe um die ‚neue Gentechnik‘

29. November 2019 / Die Süddeutsche Zeitung (SZ) hat in den letzten Jahren meist sehr positiv über die ‚neue Gentechnik‘ berichtet, wie jetzt erneut am 29. November. Ein Anlass war ein Bericht der Leopoldina zur neuen Gentechnik, der nächste Woche veröffentlicht werden soll. In diesem Bericht ist laut Kathrin Zinkant von der SZ zu lesen, was derzeit „wissenschaftlicher Konsens“ sei. Ihr Fazit: „In einer Zeit, in der die Probleme auf dem Acker immer dringlicher erscheinen, sind die neuen Techniken deshalb eine gute Nachricht.“

Klage gegen EU-Zulassung von Gentechnik-Mais eingereicht

EFSA bestätigt: Daten sind nicht ausreichend, um Risiken herbizidresistenter Pflanzen abzuschätzen
Donnerstag, 14. November 2019

Testbiotech hat eine neue Klage gegen die EU-Zulassung von Gentechnik-Pflanzen eingereicht. Das Gericht der Europäischen Union hat den Eingang der Klage (T-534/19) bestätigt und die EU-Kommission aufgefordert, Stellung zu beziehen. Die Klage richtet sich gegen eine EU-Importzulassung für einen Mais der Firma Bayer (Monsanto). Der Mais ist gleich mehrfach gentechnisch verändert. Er weist eine verdoppelte Resistenz gegen die Herbizide Glyphosat und Glufosinat auf. Zudem produziert er sechs Insektengifte.

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