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‚CRISPR-Tomate‘ in Japan zugelassen

Breites Spektrum an ungeklärten Risiken

03. Februar 2021 / In Japan wurde im Januar eine erste ‚CRISPR-Tomate‘ zum Verzehr freigegeben. Die Gentechnik-Pflanzen sollen an KleingärtnerInnen abgegeben werden. In den Tomaten ist der Gehalt eines Inhaltsstoffes (GABA) um ein Vielfaches höher als in Früchten aus konventioneller Züchtung. Dieses Beispiel zeigt, dass der Einsatz der ‚Gen-Schere‘ CRISPR/Cas auch dann tiefgreifende Veränderungen ermöglicht, wenn keine zusätzlichen Gene eingefügt werden. Mit Anbau und Verzehr der Tomate geht ein breites Spektrum an Risiken einher.

EU-Kommission erteilt acht Genehmigungen für Import von Gentechnik-Pflanzen

Entscheidung missachtet aktuelle Studien und Resolution des EU-Parlaments
Montag, 25. January 2021

Die EU-Kommission hat acht Anträge auf Importzulassungen von Gentechnik-Pflanzen genehmigt. Es handelt sich um Mais und Soja, die Insektengifte produzieren und gegen Herbizide wie Glyphosat resistent gemacht wurden. Fünf davon sind Neuzulassungen, bei drei Anträgen handelt es sich um Wiederzulassungen. Die Ernte dieser Pflanzen darf jetzt in die EU importiert und als Lebens- und Futtermittel verwendet werden. Bereits Ende letzten Jahres hatte sich das EU-Parlament in mehreren Resolutionen gegen diese Zulassungen ausgesprochen.

Die Risiken von Gentechnik-Pflanzen: Ein Blick auf die dunkle Seite des Mondes

Neuer Bericht belegt systematisches Ausblenden bestimmter Risiken durch die EFSA
Donnerstag, 21. January 2021

Ein neuer Bericht von Testbiotech belegt, dass die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA bei der Zulassungsprüfung gentechnisch veränderter Pflanzen viele Risiken gezielt ausblendet. Obwohl der EFSA bekannt ist, dass die von der Industrie eingereichten Daten unzureichend sind, um die Sicherheit der Pflanzen zu zeigen, hat sie seit Jahren nichts unternommen, um die Probleme abzustellen. Im Gegenteil, die Behörde beharrt seit Jahren auf faktisch falschen Annahmen und versucht aktiv, von den blinden Flecken der Risikoprüfung abzulenken.

Neue Gentechnik hinterlässt ungewollte Spuren in den Zellen

Veränderung der Genregulierung nach Einsatz der Gen-Schere CRISPR/Cas

18. Dezember 2020 / Eine aktuelle wissenschaftliche Publikation zeigt, dass der Einsatz der Gen-Schere CRISPR/Cas bei Tieren unbeabsichtigte Spuren hinterlassen kann. Dabei geht es nicht um ungewollte Veränderungen von Genen, die schon häufig beschrieben wurden, sondern um deren Regulierung, die Epigenetik. Die Veränderungen sind vererbbar und könnten unter anderem zu Störungen der embryonalen Entwicklung führen.

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