Aktuelles

Patent auf menschliche embryonale Stammzellen erloschen

Erfolg für Testbiotech nach Klage am Bundespatentgericht

15. September 2021 / Testbiotech hatte 2020 beim Bundespatentgericht eine Nichtigkeitsklage gegen ein deutsches Patent (DE102004062184) eingereicht, das die Verwendung menschlicher Embryonen zur Gewinnung von Stammzellen beansprucht. In Reaktion auf die Klage hat der Patentinhaber die Zahlung der Gebühren zur Aufrechterhaltung des Patentes gestoppt, es ist damit erloschen.

Weizen aus Neuer Gentechnik im Freisetzungsversuch

CRISPR-Pflanzen zeigen komplexe Risiken des Genome-Editing

6. September 2021 / Gentechnik-Weizen, der beim Backen weniger krebserregendes Acrylamid bildet, soll bei Freisetzungsversuchen in England getestet werden. Mit Hilfe der Gen-Schere CRISPR/Cas wurde ein bestimmtes Gen ausgeschaltet, das für die Bildung der Aminosäure Asparagin und letztlich auch für die Bildung von Acrylamid beim Backen ausschlaggebend ist. Asparagin ist aber auch für die Keimfähigkeit, das Wachstum der Pflanzen, ihre Stresstoleranz und die Abwehr von Pflanzenkrankheiten wichtig.

Klimawandel: Beschleunigt Gentechnik das Artensterben?

Internationale Konferenz diskutiert über Naturschutz und synthetische Biologie

1. September 2021 / Testbiotech warnt anlässlich einer internationalen Konferenz, die von der IUCN (International Union for Conservation of Nature) durchgeführt wird, vor der gentechnischen Veränderung von Populationen natürlicher Arten. Im Hinblick auf den Klimawandel könnte beispielsweise die Einführung gentechnisch veränderter Bienen, Korallen oder Bäume kurzfristig als eine Lösung erscheinen. Langfristig aber können solche technischen Eingriffe die betroffenen Arten bzw. ihre Ökosysteme sogar noch anfälliger für Krankheiten oder Umweltstress machen.

Zehn Importzulassungen für gentechnisch veränderte Pflanzen auf einmal

In der Sommerpause trifft die EU-Kommission umstrittene Entscheidungen

23. August 2021 / Die EU-Kommission hat zehn weitere Anträge auf Importzulassungen von Gentechnik-Pflanzen genehmigt. Es handelt sich um Mais und Soja sowie Raps und Baumwolle, die Insektengifte produzieren und/oder gegen Pflanzengifte wie Glyphosat resistent sind. Die Antragsteller für die aktuellen Zulassungen sind Monsanto (Bayer), Dow AgroSciences (Corteva) und Syngenta (ChemChina). Sieben davon sind Neuzulassungen, bei drei Anträgen handelt es sich um Wiederzulassungen.

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