Aktuelles

Ethik-Beratungsgremium der EU-Kommission legt Bericht über Neue Gentechnik vor

Testbiotech vermisst die notwendige Ausgewogenheit

22. März 2021 / Das Ethik-Beratungsgremium der EU-Kommission (European Group on Ethics in Science and New Technologies, EGE) hat ein Gutachten zu Neuer Gentechnik vorgelegt. Behandelt werden darin Anwendungen der Neuen Gentechnik an Menschen, Tieren und Pflanzen. Nach Ansicht von Testbiotech fehlt dem Kapitel über Pflanzen die notwendige Ausgewogenheit und wissenschaftliche Sorgfalt. Testbiotech wirft der EGE vor, sich konkret zu Fragen der Risiken von Gentechnik-Pflanzen zu äußern, ohne die Aussagen ausreichend wissenschaftlich zu begründen.

Standards der Risikoprüfung: Druck auf EU-Kommission und EFSA wächst

EU-Parlament stimmt erneut gegen Neuzulassungen von Gentechnik-Pflanzen

11. März 2021 / Erneut hat das EU-Parlament mit großer Mehrheit gegen Zulassungen von gentechnisch veränderten Pflanzen gestimmt. In den gestern verabschiedeten Resolutionen wird dabei auf erhebliche Lücken in der Risikoprüfung der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA) hingewiesen. Bereits zuvor fanden zahlreiche Anträge auf Importzulassung der Pflanzen bei Abstimmungen unter EU-Mitgliedsstaaten keine Mehrheiten. Damit wächst der Druck auf die EU-Kommission, wesentlich kritischer mit den Prüfberichten der EFSA und den Anträgen auf Marktzulassungen umzugehen.

Coronaviren: ‚intelligente‘ Mutanten

Anpassung von SARS-CoV-2 an Immunsystem nicht rein zufällig

25. Februar 2021 / Forschung an SARS-CoV-2 zeigt, dass das Auftreten der neuen Mutationen keineswegs rein zufälligen Mustern folgt. Vielmehr verfügt das Virus über Reparatur- und Anpassungsmechanismen seines Erbguts, die das Auftreten besonders gefährlicher Mutationen beschleunigen. Vor diesem Hintergrund erscheinen bezüglich der Pandemie vor allem Strategien sinnvoll, die auf eine möglichst weitgehende Absenkung der Inzidenzrate setzen.

Erfolg bei Einspruch gegen Patent auf gentechnisch veränderte ‚Parkinson-Affen‘

Max-Planck-Gesellschaft verzichtet auf alle Ansprüche, die Wirbeltiere betreffen

19. Februar 2021 / Testbiotech hat in einem Beschwerdeverfahren am Europäischen Patentamt (EPA) einen wichtigen Erfolg erzielt: Ein Patent der Max-Planck-Gesellschaft wird so abgeändert, dass alle Ansprüche auf gentechnisch veränderte Wirbeltiere gestrichen werden. Ursprünglich wurden im Patent viele Tierarten, von Mäusen bis hin zu Menschenaffen, beansprucht. Diese Tiere sollen für Versuchszwecke gentechnisch so verändert werden, dass sie Symptome der Parkinsonkrankheit entwickeln. Ausschlaggebend für die aktuelle Entscheidung des EPA waren ethische Gründe.

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