Aktuelles

Erster Zulassungsantrag für CRISPR/Cas-Pflanzen in der EU

Mais ist resistent gegen Herbizide und produziert Insektengift
Donnerstag, 22. April 2021

In der Datenbank der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA) findet sich ein erster Antrag auf Importzulassung von mit CRISPR/Cas manipulierten Pflanzen. Mais DP915635 der Firma Pioneer (assoziiert mit DowDupont/Corteva) ist resistent gegen das Herbizid Glufosinat und produziert ein Insektengift, das in bestimmten Farnen zu finden ist, die auf Bäumen wachsen. Die Firma hat in Europa bereits Patente auf entsprechende Pflanzen erhalten.

Was die Abgeordneten im EU-Parlament bedenken sollten, wenn sie über Neue Gentechnik diskutieren

Testbiotech warnt vor gezielter Einflussnahme durch Gentechnik-Industrie

13. April 2021 / Das Panel for the Future of Science and Technology (STOA), ein wissenschaftliches Beratungsgremium des Europäischen Parlaments, organisiert am 15. April eine Anhörung über neue Gentechnikverfahren wie CRISPR/Cas bei Pflanzen. Auch eine Studie der Ethik-Beratungsgruppe der EU-Kommission (European Group on Ethics in Science and New Technologies, EGE) wird bei der Anhörung vorgestellt. Die Aufgabe des STOA ist es, das Europäische Parlament objektiv und unvoreingenommen zu informieren. Doch die Anhörung hat bereits im Vorfeld für Kritik gesorgt.

Transgene Pflanzen versagen im Anbau

Belastung der Umwelt mit Pestiziden ist gestiegen

10. April 2021 / Erwartungen, dass durch den Anbau von Gentechnik-Pflanzen die Belastung der Umwelt durch Pestizide nachhaltig sinken könnte, haben sich nicht erfüllt. Dieses Versagen wird durch eine aktuelle Publikation im Wissenschaftsmagazin Science bestätigt, für die Daten aus den USA ausgewertet wurden. In der Studie wurden Menge und Giftigkeit der ausgebrachten Pestizide auf Feldern mit Gentechnik-Pflanzen mit denen der konventionellen Landwirtschaft verglichen. Das Fazit: Ob mit oder ohne Gentechnik, die Umweltbelastung ist in den letzten Jahren stark angestiegen.

Genomeditierte Pflanzen: Negative Auswirkungen auf Ökosysteme möglich

Neue wissenschaftliche Publikation zeigt Notwendigkeit für genaue Prüfung der ökologischen Risiken

30. März 2021 / Eine neue wissenschaftliche Publikation im Fachjournal Environmental Sciences Europe gibt einen Überblick darüber, welche ungewollten Auswirkungen eine Freisetzung von genomeditierten Pflanzen auf Ökosysteme haben kann. Diese ergeben sich aus den beabsichtigten Eigenschaften, die durch Genome Editing herbeigeführt wurden und die an verschiedenen Stoffwechselprozessen mitwirken können.

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