Aktuelles

Deutschland: Mehr als eine Million gentechnisch veränderte Versuchstiere innerhalb eines Jahres

Testbiotech fordert politische Initiativen, um den Trend zu immer mehr Tierleid zu stoppen
Freitag, 2. December 2016

In Deutschland wurde im Jahr 2015 erstmals die Zahl von einer Million gentechnisch veränderter Versuchstiere überschritten. Die offizielle Statistik weist für 2015 1,1 Millionen gentechnisch veränderter Tiere aus, die meisten davon sind Mäuse und Ratten. Im Vergleich zu den Zahlen von 2014 (984.886 Tiere) ist das ein Anstieg von mehr als 10 Prozent.

Diese Zahlen folgen einem alarmierenden Trend: Zwischen 2004 und 2013 hatte sich die Zahl der in Tierversuchen verwendeten Tiere bereits verdreifacht, von 317.777 auf 947.019.

Neue Datenbank zu EU-Zulassungen

Testbiotech bietet Infografiken, eine zielgerechte Detailsuche und aktualisierte Hintergrundinformationen zu gentechnisch veränderten Pflanzen

1.12. 2016 / In den letzten Monaten hat Testbiotech kontinuierlich daran gearbeitet, seine Datenbank zu EU-Zulassungen gentechnisch veränderter Pflanzen zu aktualisieren und neu zu gestalten. Diese Datenbank liefert einen Überblick über die Eigenschaften der entsprechenden Pflanzen und Informationen über risikorelevante Themen sowie die Lücken der EU-Zulassungsprüfung. Unter anderem wurde auch die Detailsuche verbessert, Datensätze wurden vervollständigt und Infografiken eingefügt.

Gentechnik-Mais: Risiken nicht unter Kontrolle

Konzerne missachten EU-Vorschriften
Donnerstag, 24. November 2016

Die EU-Kommission will den Anbau von Gentechnik-Mais für die Anbausaison im Jahr 2017 erlauben. Drei Varianten von Insektengift produzierendem Mais stehen zur Zulassung an, sie sind als MON810, Mais 1507 und Bt 11 registriert. Es handelt sich um Saatgut der Konzerne Monsanto, DuPont und Syngenta. Eine Abstimmung der EU-Mitgliedsländer wird für den 9. Dezember erwartet.

Unabhängige Wissenschaftler starten internationales Forschungsprojekt

Im Fokus stehen die Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen
Mittwoch, 16. November 2016

Mit einem Workshop in Zürich startete diese Woche ein neues Forschungsprojekt zu den Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen. „RAGES“ ist unabhängig von den Interessen der Gentechnik-Industrie. Die Experten, die aus dem Bereich öffentlicher Forschung und der Zivilgesellschaft kommen, stimmen darin überein, dass die gegenwärtige europäische Praxis der Risikobewertung gentechnisch veränderter Pflanzen nicht ausreicht, um den Schutz von Mensch und Umwelt zu gewährleisten.

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