Aktuelles

Gentechnik bleibt Gentechnik!

Gemeinsamer Aufruf gegen den Anbau von Raps der Firma Cibus
Freitag, 24. April 2015

Fast 30 Organisationen haben einen gemeinsamen Aufruf gegen den Anbau von Raps der Firma Cibus gestartet. Dieser Raps, der in seinem Erbgut so verändert ist, dass er dem Einsatz von Herbiziden widersteht, wird von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) nicht als gentechnisch verändert im Sinne des Gentechnikgesetzes eingestuft.

Zum ersten Mal menschliche Embryonen gentechnisch verändert

Ethisch bedenkliches Experiment zeigt Risiken neuer gentechnischer Verfahren

23. April 2015 / Nach einer neuen wissenschaftlichen Publikation haben Wissenschaftler aus China zum ersten Mal versuchsweise menschliche Embryos mit neuen gentechnischen Verfahren, sogenannten DNA-Scheren (CRISPR/Cas) behandelt. Die Ergebnisse sind alarmierend: Es zeigten sich sich zahlreiche ungewollte Veränderungen im Genom. Die Wissenschaftler warnen vor einem übereilten Einsatz der Technologie und fordern eine ethische Debatte.

Erfolg für Testbiotech: Patent der Firma Merck widerrufen

Patent erstreckte sich auf die Verwendung menschlicher Eizellen
Dienstag, 21. April 2015

Der Verein Testbiotech hat beim Europäischen Patentamt (EPA) einen Einspruch gegen ein Patent der Firma Merck Serono gewonnen. Das Patent EP1794287 umfasste Verfahren zur Herstellung und Verwendung menschlicher Eizellen. Das europäische Patentrecht verbietet die Patentierung des menschlichen Körpers in allen Phasen seiner Entwicklung, einschließlich sogenannter Keimzellen. Testbiotech hatte im April 2010 Einspruch eingelegt, Ende März 2015 wurde das Patent jetzt widerrufen.

Löst Glyphosat Krebs aus?

Wichtige Lücke in Risikobewertung deutscher Behörde

15. April 2015 / Eine aktuelle Recherche des Pestizid Aktions-Netzwerks (PAN Germany) deckt eine wichtige Lücke bei der Risikobewertung von Glyphosat durch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) auf. Demnach gibt es derzeit mindestens zehn Studien, die zeigen, dass Glyphosat in Zellen sogenannten „oxidativen Stress“ auslöst, der auch zur Krebsentstehung führen kann. Diesen Wirkungsmechanismus hat das BfR jedoch außer Acht gelassen.

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