Aktuelles

Klage gegen EU-Zulassung von gentechnisch veränderter Soja

Umweltorganisationen und WissenschaftlerInnen klagen gemeinsam vor dem Europäischen Gerichtshof
Donnerstag, 21. March 2013
München/ Luxemburg

Das Europäische Netzwerk kritischer WissenschaftlerInnen (European Network of Scientists for Social and Environmental Responsibility, ENSSER), die Gesellschaft für ökologische Forschung, der Verein Sambucus, die Stiftung Manfred Hermsen, Testbiotech und die Zukunftsstiftung Landwirtschaft gehen beim EU Gerichtshof gegen die EU-Zulassung von gentechnisch veränderter Soja der Firma Monsanto vor. Die Soja soll unter dem Markennamen „Intacta“ vor allem in Brasilien angebaut und als Futter- und Lebensmittel nach Europa importiert werden.

Einspruch gegen Patent auf „menschliche Affen“

Breites Bündnis geht erneut gegen Patente auf Schimpansen vor
Donnerstag, 7. March 2013
München

Dreizehn Organisationen aus Deutschland, der Schweiz und England legen gemeinsam Einspruch gegen ein Patent der US Firma Altor auf gentechnisch veränderte Schimpansen ein. Das Patent EP 1409646 war vom Europäischen Patentamt (EPA) im Juni 2012 erteilt worden. Die Tiere sind in ihrer DNA so verändert, dass ihr Immunsystem dem des Menschen ähnlicher sein soll. An diesen „humanisierten“ Tieren sollen Medikamente getestet werden. Nach Ansicht der Einsprechenden verstößt das Patent gegen die ethischen Grenzen des Europäischen Patentrechts.

30 Jahre gentechnisch veränderte Pflanzen – die Folgen des kommerziellen Anbaus in den USA

München/Berlin 01.02.2013
In Berlin wird heute eine neue Studie vorgestellt, die sich kritisch mit den Folgen des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen in den USA befasst. In Europa und den USA wurden vor 30 Jahren die ersten gentechnisch veränderten Pflanzen hergestellt, seit 20 Jahren werden diese Pflanzen in den USA auch großflächig angebaut, wohingegen in der EU erhebliche Vorbehalte existieren. Allerdings fordert die Industrie auch in der EU weitere Anbauzulassungen. Vor diesem Hintergrund werden die bisherigen Erfahrungen in den USA kritisch untersucht sowie Empfehlungen für den Umgang mit dieser Technologie in der EU vorgestellt. Wesentliche Ergebnisse sind:

Gentechnisch veränderter Mais für Indien? Monsantos Daten zeigen gewaltige Lücken

München/ Neu Delhi 29.01.13
Testbiotech hat Daten analysiert, die der US-Konzern Monsanto den indischen Behörden über den Mais MON89034 x NK603 vorgelegt hatte. Die Pflanzen, sogenannte Stacked Events, wurden durch Kreuzung zweier gentechnisch veränderter Pflanzen hergestellt. Der Mais produziert zwei Insektengifte und ist resistent gegenüber Unkrautvernichtungsmitteln. Eines der Gifte ist auf der Grundlage einer synthetischen DNA hergestellt, die in der Natur nicht vorkommt.

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