Aktuelles

Die Großinquisitoren der Gentechnik-Industrie

Neue Runde in der Auseinandersetzung um die „NK603-Ratten-Studie“

München, 29.11.2013 Die Herausgeber des Magazins Food and Chemical Toxicology haben die französischen Wissenschaftler um Gilles-Eric Seralini aufgefordert, ihre Publikation zurückzuziehen, in der sie über Langzeitfolgen bei der Verabreichung von Herbiziden wie Roundup (Wirkstoff Glyphosat) und des Verzehrs von gentechnisch verändertem Mais NK603 berichten.

Appell an internationale Investoren: Stoppen Sie Patente auf Schimpansen!

Forderung nach klaren ethischen Standards
Donnerstag, 21. November 2013
München

In einem gemeinsamen Schreiben wenden sich jetzt zwölf Organisationen an Investoren, die bei Firmen Kapital anlegen, die Patente auf gentechnisch veränderte Schimpansen angemeldet haben. Es handelt sich um die Firmen Altor Bioscience (USA), Bionomics (Australien) und Intrexon (USA). Die genannten Firmen sollen ihre Patentansprüche Schimpansen und andere Tiere zurückziehen und keine derartigen Patente mehr anmelden.

Gentechnik-Pflanzen in vielen Ländern außer Kontrolle

Kontamination der biologischen Vielfalt ein Problem für kommende Generationen
Dienstag, 12. November 2013
München/Lissabon

Heute veröffentlicht Testbiotech die erste globale Übersicht der unkontrollierten Ausbreitung gentechnisch veränderter Pflanzen wie Mais, Reis, Baumwolle, Raps, Straußgras und Pappeln. Betroffen sind die Länder und Regionen USA und Kanada, Mittelamerika, Japan, China, Australien und Europa. In vielen Regionen ist den Pflanzen der Sprung vom Acker in die Umwelt bereits gelungen. In einigen Fällen finden sich die künstlichen DNA-Konstrukte auch in Populationen wild wachsender Arten.

EU-Kommission erlaubt SmartStax für Lebens- und Futtermittel

Weichenstellung auch bei Zulassung von Mais 1507 für den Anbau
Mittwoch, 6. November 2013
Brüssel/München

Die EU-Kommission hat heute den umstrittenen gentechnisch veränderten Mais SmartStax für Lebens- und Futtermittel zugelassen. Diese Entscheidung wurde getroffen, obwohl Tausende EU-Bürger dagegen protestiert hatten. Zudem hatten sowohl Testbiotech als auch Experten der Mitgliedsländer der EU erhebliche Mängel bei der Risikobewertung festgestellt, die von Monsanto, DowAgroSciences und der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA durchgeführt wurde. Testbiotech will jetzt eine Beschwerde gegen diese Entscheidung einlegen.

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