Rückstände von Glyphosat in Soja weit über Grenzwert

Testbiotech veröffentlicht Untersuchungsergebnis aus Argentinien

Dienstag, 22. Oktober 2013
München/Buenos Aires

Testbiotech veröffentlicht heute die Ergebnisse eines Pilotprojekts, bei dem argentinische Sojabohnen auf ihren Gehalt an Rückständen von Spritzmitteln untersucht wurden. Ein Labor der Universität in Buenos Aires analysierte die Sojabohnen, die kurz vor der Ernte waren. Die Ergebnisse zeigen einen überraschend hohen Glyphosatgehalt, der in einer Probe fast 100 mg/kg erreicht. In immerhin sieben von elf untersuchten Proben liegen die Rückstände deutlich über dem internationalen Grenzwert von 20 mg/kg für Futter- und Lebensmittel. Testbiotech hatte Stichproben von Feldern in Nordargentinien genommen. Die Sojabohnen, die derzeit in Argentinien angebaut werden, sind fast alle gentechnisch verändert und resistent gegen das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat (bekannt u. a. als Roundup). Sie wurden ursprünglich von dem US-Unternehmen Monsanto entwickelt.

Rechtsgutachten zeigt Lücken in EU-Gesetzgebung

Wie kann die unkontrollierte Verbreitung von gentechnisch veränderten Pflanzen verhindert werden?

Dienstag, 8. Oktober 2013
München

Ein heute veröffentlichtes Rechtsgutachten, das von Testbiotech in Auftrag gegeben wurde, zeigt erhebliche Lücken in der EU-Gesetzgebung zur Agro-Gentechnik. Demnach ist es nicht ausgeschlossen, dass gentechnisch veränderte Pflanzen auch dann zum Anbau zugelassen werden, wenn sie sich unkontrolliert in der Umwelt verbreiten können. Testbiotech fordert vor diesem Hintergrund eine konsequente Anwendung des Vorsorgeprinzips. Kürzlich hat die Organisation einen Bericht über die weltweite unkontrollierte Ausbreitung von gentechnisch verändertem Raps veröffentlicht.

US Patent auf Auswahl von „Designer-Babys“ erteilt

US Firma bietet Verfahren zur Auswahl von blauen Augen, Langlebigkeit und athletischen Eigenschaften

Freitag, 4. Oktober 2013
München

Die Firma 23andMe hat in den USA ein Patent auf die Selektion von menschlichen Samen- und Eizellen erhalten (US8543339). Demnach sollen genetische Daten von Spendern erhoben werden und interessierten Eltern eine Auswahl nach Kriterien wie Augenfarbe, Langlebigkeit oder athletische Eigenschaften angeboten werden.

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