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Handbuch Agro-Gentechnik Christoph Then
Werden Gentechnik-Pflanzen in Spanien zum Unkraut?
Russisches Roulette mit der biologischen Vielfalt
Der Unterschied zwischen CRISPR und Mutagenese
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Führende Mitarbeiterin der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA wechselt zur Industrie

Eine führende Mitarbeiterin der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ist zur Industrie gewechselt. Suzy Renckens, wissenschaftliche Leiterin der Abteilung Gentechnik, trat 2008 im Rahmen einer Expertenanhörung offiziell für den Konzern Syngenta auf. Demnach fungiert Frau Renckens dort inzwischen als „Head Biotech Regulatory Affairs“ für Europa, Afrika und den Nahem Osten. Das Schweizer Unternehmen ist einer der weltweit größten Entwickler von gentechnisch verändertem Saatgut.

Willkommen zum Newsletter von EFSA GMO Watch

Die EU ist gespalten im Umgang mit gentechnisch veränderten (GV) Pflanzen. Nur eine einzige Pflanze ist für den Anbau in der EU zugelassen, und selbst diese ist in mehreren Ländern verboten. Relativ wenig verschiedene GV-Events werden als Nahrungs- oder Futtermittel importiert. Die Risikoabschätzung des GVO-Gremiums der EFSA ist unter ständiger Kritik. Dennoch begutachtet die EFSA mehr und mehr GVO-Anträge.
Der EFSA GMO Watch wurde eingerichtet, um diese Arbeit der EFSA unter ständiger Beobachtung zu behalten.

Die Rückkehr der Triffids

In September 2009 tauchten gentechnisch veränderte Pflanzen aus der Versenkung auf, die bereits als ausgerottet galten. Gentechnisch veränderter Flachs CDC-FLØØ1-2 (FP967), der gegenüber Unkrautvernichtungsmitteln unempfindlich gemacht wurde, bekannt auch unter dem Namen Triffid, wurde bei Analysen von Lebensmitteln (Backwaren und Müsli) in Europa gefunden. Offiziell war 2001 in Kanada jegliches Saatgut vernichtet worden. Trotzdem fand sich der gentechnisch veränderte Leinsamen nun in Deutschland und anderen EU-Ländern, und wurde auch in Regionen außerhalb der EU transportiert.

Internationales Bündnis aus Landwirten und Verbänden warnt vor „Monsantosierung“

In einer Pressemeldung vom 21. Oktober 2009 warnt die internationale Koalition Keine Patente auf Saatgut vor einer zunehmenden Monopilsierung von Pflanzen, Tieren, Saatgut und Lebensmitteln. Ähnlich äußerte der UN Berichterstatter für das Recht auf Nahrung Oliver de Schutter, dass Patente auf Saatgut die internationalen Lebensmittelkrisen verschärfen könne.

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